Quellensprache

Quellensprache (Deutsch)

Substantiv, f

Singular

Plural

Nominativ die Quellensprache

die Quellensprachen

Genitiv der Quellensprache

der Quellensprachen

Dativ der Quellensprache

den Quellensprachen

Akkusativ die Quellensprache

die Quellensprachen

Worttrennung:

Quel·len·spra·che, Plural: Quel·len·spra·chen

Aussprache:

IPA: [ˈkvɛlənˌʃpʁaːxə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: die Sprache, aus der ein Wort oder eine sonstige sprachliche Einheit in eine andere übernommen wird
[2] Linguistik: die Sprache, aus der in eine andere Sprache, die Zielsprache, übersetzt wird/wurde

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm von Quelle, Fugenelement -n und Sprache

Synonyme:

[2] Quellsprache

Beispiele:

[1] „Sprechern, die die betreffende Quellensprache nicht beherrschen, sind auch deren graphemisch-phonemische Korrespondenzregeln (GPK-Regeln) nicht bekannt, so daß sie keine andere Wahl haben, als Fremdwörter, die sie in geschriebener Form vorfinden, gemäß der GPK-Regeln ihrer eigenen Sprache auszusprechen und sie so, durch die Schrift vermittelt, deren morpho-phonologischen Regeln zu unterwerfen.“[1]

Quellen:

  1. Florian Coulmas: Über Schrift. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1982, Seite 123. ISBN 3-518-07978-6.

Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag Quellsprache.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.

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