Trompete

Trompete (Deutsch)

Substantiv, f

Singular

Plural

Nominativ die Trompete

die Trompeten

Genitiv der Trompete

der Trompeten

Dativ der Trompete

den Trompeten

Akkusativ die Trompete

die Trompeten

Worttrennung:

Trom·pe·te, Plural: Trom·pe·ten

Aussprache:

IPA: [tʁɔmˈpeːtə]
Hörbeispiele:  Trompete (Österreich) (Info)
Reime: -eːtə

Bedeutungen:

[1] Musik: hochtöniges Blechblasinstrument mit Kesselmundstück

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch trumbe, trumpe, trum(m)e, belegt seit dem 15. Jahrhundert, entlehnt von altfranzösisch trompette  fr, einer Ableitung zu altfranzösisch trompe  fr; weitere Herkunft unklar[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Flügelhorn

Oberbegriffe:

[1] Blechblasinstrument, Musikinstrument

Unterbegriffe:

[1] Jazztrompete, Kindertrompete, Konzerttrompete, Naturtrompete, Stopftrompete, Ventiltrompete, Zugtrompete

Beispiele:

[1] Die Trompete ist normalerweise ein transponierendes Musikinstrument und wird in verschiedenen Stimmungen gebaut.[2]
[1] „Nebenbei stopfte er Vögel aus und spielte auch zum Tanz auf; denn er versteht sich auf die Ziehharmonika und die Trompete und wird auch ganz gut mit der Fiedel fertig.“[3]
[1] „Nun hatte die Trompete ihren Auftritt und stimmte eine Melodie an, die ganz Stadtland kannte.“[4]
[1] „Aus dem Tal klang eine Trompete herauf.“[5]

Redewendungen:

[1] mit Pauken und Trompeten

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] die Trompete blasen, in die Trompete stoßen

Wortbildungen:

[1] Engelstrompete, Herbsttrompete, Muttertrompete, Ohrtrompete, Totentrompete, Trompetenbaum, Trompetenblume, Trompetenfisch, Trompetenknoten, Trompetenkupplung, Trompetenpfifferling, Trompetenspieler, Trompetenton, Trompeter, Trompeterin, spanische Trompete, trompeten

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Trompete
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Trompete
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trompete
[1] Duden online „Trompete
[1] canoo.net „Trompete
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTrompete

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Trompete“, Seite 931.
  2. Wikipedia-Artikel „Trompete.
  3. Hermann Löns: Die Häuser von Ohlenhof. Der Roman eines Dorfes. In: Hans A. Neunzig (Herausgeber): Hermann Löns, Ausgewählte Werke IV. Nymphenburger, München 1986, ISBN 3-485-00530-4, Seite 195-318, Zitat Seite 296.
  4. Fiston Mwanza Mujila: Tram 83. Zsolnay, Wien 2016, ISBN 978-3-552-05797-5, Seite 207. Französisches Original 2014.
  5. Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 88.

Ähnliche Wörter:

[1] Trompet [ˈtʁɔmpət] (Stadtteil von Moers)
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