Okzitanistik

Okzitanistik (Deutsch)

Substantiv, f

Singular

Plural

Nominativ die Okzitanistik

Genitiv der Okzitanistik

Dativ der Okzitanistik

Akkusativ die Okzitanistik

Worttrennung:

Ok·zi·ta·nis·tik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɔkt͡sitaˈnɪstɪk]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪstɪk

Bedeutungen:

[1] die Wissenschaft von der okzitanischen Sprache und Kultur

Oberbegriffe:

[1] Philologie, Romanistik

Beispiele:

[1] „[…] Die Okzitanistik ist öfters der Versuchung erlegen, nur einen der beiden debattierten Standpunkte ernst zu nehmen.“[1]
[1] „All diese Gattungen bilden zusammen ein funktionales Gattungssystem, dessen Dominante die Liebeskanzone darstellt und dessen Sitz im Leben, dessen Verhältnis zur sich wandelnden epochalen Lebenswirklichkeit, ein wichtiger Untersuchungsgegenstand der Okzitanistik ist.“[2]
[1] „Auf der anderen Seite befassen sich die Literaturwissenschaftler in aller erdenklichen Breite und Tiefe mit diesen rund vierhundert bekannten Dichtern und ihren rund zweitausendfünfhundert erhaltenen Liedern, ohne auch nur den geringsten Zweifel an der Bedeutsamkeit ihres Studienobjektes aufkommen zu lassen (obgleich die Okzitanistik eines der Fächer ist, die besonders unter der Wissensrationierung der letzten beiden Jahrzehnte zu leiden haben).“[3]
[1] „Inzwischen ist die interkulturelle Vernetzung der Trobadorlyrik soweit ins Bewußtsein der Okzitanistik vorgedrungen, daß ihr selbst in Handbüchern wie dem 1995 erschienenen Handbook of the Troubadours breiter Raum gegeben wird.“[4]
[1] „Rüdiger, Jan, Dr. habil., Geschichte, wiss. Mitarbeiter am I[n]stitut für vergleichende Geschichte Europas im Mittelalter, hat in Hamburg, Sheffield und Toulouse Geschichte, Britische Literatur und Kultur sowie Okzitanistik studiert und promovierte 1998 in Mittelalterlicher Geschichte in Basel.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1]

Quellen:

  1. Rüdiger Schnell: Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe, Köln, Weimar 2002 (Böhlau Verlag), ISBN 3412160016 , Seite 457
  2. Gabriele Vickermann, Dietmar Rieger: Dialog und Dialogizität im Zeichen der Aufklärung, Tübingen 2003 (Gunter Narr Verlag), ISBN 3823360124, Seite 38,
  3. Jan Rüdiger: Aristokraten und Poeten: die Grammatik einer Mentalität im tolosanischen Hochmittelalter, Band 4 von Europa im Mittelalter, Band 4 von Europa im Mittelalter: Abhandlungen und Beiträge zur historischen Komparatistik, Berlin 2001, ISBN 3050035943, Seite 20
  4. Udo Schöning, Beata Weinhagen, Sonderforschungsbereich 529--"Internationalität Nationaler Literaturen.": Internationalität nationaler Literaturen: Beiträge zum Ersten Symposion des Göttinger Sonderforschungsbereichs 529, Veröffentlichung aus dem Göttinger Sonderforschungsbereich 529: Sonderband, 2000 (Wallstein Verlag), ISBN 3892443696, Seite 486
  5. Andrea Geier, Ursula Kocher: Wider die Frau: zu Geschichte und Funktion misogyner Rede, Köln, Weimar 2008 (Böhlau Verlag), ISBN 3412153044, Seite 373
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